Kontorkraft — die Bürokraft, die Sie nicht einstellen können
Was in Ihrem Büro fehlt, sind selten ganze Stellen. Es sind drei Zehntel davon — und genau die kann man nicht einstellen.
Es fehlt keine ganze Stelle. Es fehlt ein Teil einer
In den meisten Betrieben unter hundert Beschäftigten ist die kaufmännische Arbeit kein Vollzeitjob und trotzdem zu viel: Auftragserfassung, Rechnungen, Lieferscheine, Belege, Versand, Ausfuhrpapiere. Wer drei Zehntel einer Kraft bräuchte, kann diese drei Zehntel nicht einstellen — also macht es die Inhaberin abends, oder es bleibt liegen.
Die Kontorkraft ist für genau diese Arbeit gebaut. Sie ist eine Bürokraft, mit der Sie im Chat schreiben, und sie arbeitet in den Systemen, die Sie längst nutzen. Was dort zu tun ist, erklären Sie ihr im Gespräch. Sie baut daraus einen Ablauf, führt ihn in einem Prüflauf vor, und ein Mensch in Ihrem Betrieb gibt ihn frei.
Wie es abläuft
Wir stellen die Appliance auf. Ein kleiner Rechner, vorbereitet und geprüft, der bei Ihnen steht. Wir betreiben ihn und laden die erste Person ein.
Sie verbinden Ihre Systeme. Zugangsdaten hinterlegt ein Administrator unter Einstellungen. Die Kontorkraft benutzt sie, sieht sie aber nie. Wo eine Anmeldung nötig ist, übergibt sie Ihnen ihren Browser, und Sie melden sich selbst an.
Sie bauen die Abläufe im Gespräch. Sie beschreiben, was zu tun ist, zum Beispiel: „Hol die Bestellungen von heute aus dem Shop und leg die Lieferscheine ab.“ Die Kontorkraft erkundet das System, schreibt daraus eine Fähigkeit und führt sie in einem Prüflauf vor. Ein Administrator gibt sie frei. Die ersten Abläufe bauen wir bei der Einrichtung gemeinsam mit Ihnen.
Dann läuft der Alltag. Im Chat, per E-Mail an ihr eigenes Postfach oder nach Zeitplan. Was sie in einem System ändern darf, legen Sie fest. In Ihrem persönlichen Postfach legt sie Antworten nur als Entwurf ab. Geht ein Lauf nach Zeitplan schief, hält der Zeitplan an, bis ein Mensch ihn wieder freigibt. Jeder Lauf steht im Protokoll.
Was das im Verhältnis kostet
Die Arbeitgeber-Vollkosten einer kaufmännischen Vollzeitkraft liegen bei rund 47.500 € im Jahr. Die Kontorkraft kostet mit einem angebundenen System im ersten Jahr 4.578 € — Einrichtung plus zwölf Monatsbeiträge — und danach 3.588 € im Jahr. Das sind rund ein Zehntel. Wie viele Personen mit ihr arbeiten und wie viele Abläufe sie in diesem System übernimmt, ändert daran nichts.
Der Punkt ist aber nicht die Prozentzahl. Der Punkt ist, dass der Arbeitsanfall keine ganze Stelle ist und Sie deshalb vor der Wahl stehen, ihn selbst zu machen oder liegen zu lassen.
Der Beweis läuft seit April — im eigenen Betrieb
- 378 protokollierte Agenten-Läufe seit dem 22.04.2026, davon 96,8 % erfolgreich. Stand 07.09.2026.
- 143 von 146 dieser Läufe liefen unbeaufsichtigt nach Zeitplan — 97,9 %. Stand 07.09.2026.
- 24 Agenten, 45 Skills in 2 Unternehmen, beide ohne kaufmännische Angestellte geführt. Stand 07.09.2026.
Beispiele: was die Kontorkraft übernehmen kann
Drei Abläufe, die wir im eigenen Betrieb so fahren. Sie zeigen, welche Art Arbeit gemeint ist. Welche Abläufe Ihre Kontorkraft übernimmt, entscheiden Sie — gebaut werden sie im Gespräch, in der Fähigkeiten-Werkstatt.
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Ausfuhranmeldung aus weclapp
Für jede Sendung in ein Nicht-EU-Land liest die Kontorkraft Auftrag, Rechnung und Lieferschein, ordnet Warennummern und Ursprungsländer zu und erzeugt die elektronische Ausfuhranmeldung als fertige XML-Datei.
Grenze: Sie erzeugt ausschließlich die Datei. Sie laden sie selbst ins Zollportal, prüfen sie und geben sie mit Ihrem Zertifikat ab. Die Deklarationshaftung tragen weiter Sie. Fehlen Warennummern in weclapp, meldet sie das, statt zu raten.
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Shop-Bestellungen in ePages und STRATO
Neue Bestellungen aufnehmen, Rechnung und Lieferschein erzeugen, beide als PDF ablegen, den Bestellstatus setzen und den Lieferschein am Versandplatz drucken. In Shop-Tarifen ohne Schnittstelle arbeitet sie auf der Oberfläche.
Grenze: Preise und Sortiment ändert sie dabei nicht. Verpacken, Frankieren und Absenden bleiben bei Ihnen.
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Belegarbeit in lexware Office
Offene Posten abgleichen, Kontenzuordnungen prüfen, fehlende Belege zusammentragen und Abweichungen für Sie und Ihre Steuerberatung aufbereiten.
Grenze: Die steuerliche Verantwortung und die Freigabe bleiben bei Ihnen und Ihrer Steuerberatung. Arbeit über einen großen offenen Bestand braucht viel KI-Verbrauch. Ob sie in die faire Nutzung passt, klären wir vor dem Vertrag.
Häufige Fragen
Was ist eine Kontorkraft genau?
Eine KI-Bürokraft, mit der Sie im Chat arbeiten, im Browser oder am Handy. Sie bekommt Zugang zu den Systemen, die Sie bereits nutzen, etwa weclapp, einen ePages-Shop oder lexware Office. Was sie dort tun soll, erklären Sie ihr im Gespräch. Daraus baut sie eine Fähigkeit, prüft sie in einem Prüflauf, und ein Administrator in Ihrem Betrieb gibt sie frei. Erst dann arbeitet sie damit.
Wir arbeiten mit einem anderen System. Geht das trotzdem?
Meistens ja. Die Kontorkraft arbeitet über die Schnittstelle eines Systems oder über seine Oberfläche im Browser. Für unsere ersten 10 Kunden richten wir außerdem die Anbindung eines Systems, das wir noch nicht unterstützen, ohne Aufpreis mit ein. Sie ist in der Einrichtungsgebühr von 990 € enthalten. Voraussetzung: Ihr System hat eine offene, dokumentierte Schnittstelle, es geht um ein System je Kunde, und wir klären vor dem Vertrag, welcher Vorgang darüber laufen soll.
Was kostet das?
Die Einrichtung kostet einmalig 990 €. Danach zahlen Sie 299 € im Monat; ein angebundenes System ist darin enthalten — Ihre Warenwirtschaft, Ihr Shop oder Ihre Buchhaltung, mit beliebig vielen Abläufen darin. Jedes weitere angebundene System kostet 99 € im Monat; richten wir die Anbindung ein, kommen einmalig 190 € dazu. Wie viele Personen bei Ihnen mit der Kontorkraft arbeiten, kostet nichts. Die Appliance, der kleine Rechner, auf dem sie läuft, kostet einmalig 849 € und gehört Ihnen. Alle Preise netto zzgl. USt.
Wo werden meine Daten verarbeitet?
Ihre Dokumente und Arbeitsdaten liegen auf der Appliance, auf der die Kontorkraft läuft — also bei Ihnen im Haus. Für die KI-Analyse übermittelt sie Inhalte an die Sprachmodelle von Anthropic; das ist über einen Auftragsverarbeitungsvertrag geregelt, ein Training auf Ihren Daten ist vertraglich ausgeschlossen. Diese Analyse ist nicht auf die EU beschränkt.
Was ist, wenn es nicht funktioniert?
In den ersten 30 Tagen nach der Abnahme können Sie zurücktreten; die Hälfte der Einrichtungsgebühr wird dann erstattet. Die Mindestlaufzeit beträgt 12 Monate, danach ist monatlich mit einem Monat Frist kündbar. Weitere angebundene Systeme sind jederzeit monatlich kündbar, und die Preise garantieren wir Ihnen für 24 Monate.